Waren Sie schon einmal in einer Ägyptischen Grabkammer? Wie sieht es in einer Alchimistenküche aus? Haben Sie den bekannten Halbkugelversuch des berühmten Magdeburger Bürgermeisters Otto von Guericke schon einmal selbst durchgeführt?
Auf all diese Fragen und auf noch viele andere finden Sie im Jahrtausendturm Antworten.
Anfassen und ausprobieren erwünscht! Die interaktive Zeitreise ist von April bis Oktober zu besichtigen.
Über 6000 Jahre Wissenschafts- und Technikgeschichte der Menschheit werden auf über 8.000 m² Ausstellungsfläche auf 6 Etagen anschaulich und anfassbar dargestellt. Den Besucher erwarten mehr als 250 Exponate sowie mehrere hundert informative Schautafeln (deutsch/englisch).
Folgende Ausstellungsebenen führen zur Turmspitze:
Ebene 1: Von der Frühgeschichte zur Antike bis 500 u.Z., incl. Foucaultsches Pendel
Ebene 2: Mittelalter 500 bis 1500
Ebene 3: Frühe Neuzeit 1500 bis 1750
Ebene 4: Die Zeit von 1650 bis 1850
Ebenen 4.1 bis 5: Die Zeit von 1750 bis heuteAusstellungDie Besucher haben die Möglichkeit einen audio-visuell begleiteten Rundgang durch die Ausstellung „6000 Jahre Wissenschafts- und Technikgeschichte der Menschheit" zu unternehmen. Es besteht die Auswahl zwischen einer Führung in deutscher oder in englischer Sprache. Der Besucher kann mit dem handlichen Gerät (PDA) - dazugehörige Ohrhörer und eine kurze mündliche Einweisung in die Handhabung - Station für Station der geplanten Tour folgen oder aber sich individuell einzelne, ihn speziell interessierende Exponate erläutern lassen. Ein vollständiger Rundgang dauert eine gute Stunde. In dem Guide werden die bedeutendsten und interessantesten Exponate vorgestellt.
Sprachen: deutsch, englisch
Ausleihgebühr: 1,00 € pro Gerät (mit Hinterlegung eines gültigen Lichtbildausweises als Pfand)
Des Weiteren werden
Führungen angeboten.
Ausführliche Publikationen exklusiv an den Tageskassen im Elbauenpark Magdeburg:
- Jahrtausendturm-Wegweiser (deutsch-englisches Leporello)
- Der schiefe Turm von Magdeburg, Stiftung Zürcher Forum, 141 Seiten, Bildband
Schon beim Betreten des Kuppelsaales, der sich mit einer Höhe von rund 20 Meter als größter offener Raum des Turmes präsentiert, werden Sie beeindruckt sein. Im Zentrum des Kuppelsaales erwartet Sie das jüngste Exponat, das Foucaultsche Pendel. Es liefert den bekanntesten und anschaulichsten Beweis für die Drehung der Erde um die eigene Achse.
Erfahren Sie
mehr zum Foucaultsche Pendel
Auf der gegenüberliegenden Seite sehen Sie einen griechischen Tempel, rechterhand können Sie über eine römische Straße flanieren - doch eines nach dem anderen.
Die erste Ebene stellt Ihnen die Zeit von der menschlichen Frühgeschichte bis zum Ende des Römischen Reiches vor. Der Rundgang beginnt zur Linken mit einem "Abstieg" in die menschliche Frühgeschichte. Die Ausgrabungsstätte gibt den Blick frei auf die Ältesten nachweisbaren menschlichen Fußspuren, Fertigkeiten und Fähigkeiten unserer Vorfahren. Gleich darauf gelangen Sie, vorbei am Stadtmodell Babylons (um 500 v.u.Z.), in eine Altäyptische Grabkammer. Nur durch den "Gang der Erleuchtung" kommen Sie wieder ins Freie und stehen vor dem riesigen Modell eines Nilschiffs. Auch das antike Griechenland mit seinen wissenschaftlichen und philosophischen Leistungen wird vorgestellt. So können Sie die Gültigkeit des Satzes des Pythagoras selbst erproben oder eine Tür öffnen lassen, ohne elektrischen Strom oder mechanische Kräfte. Allein eine kleine Flamme kann die Tempeltür bewegen.
Für die sportlichen Besucher bietet die Archimedes-Schraube am römischen Aquädukt die Möglichkeit, Wasser mit Hilfe eines Laufrades einige Meter hinaufzupumpen. Andere ruhen sich lieber im Garten des römischen Hauses aus, bevor der "beschwerliche" Aufstieg in die zweite Ebene bevorsteht.
Exponatenliste
Diese Epoche gilt allgemein als dunkle Zeit, in der die Menschheit sich weniger auf Forschung und Wissenschaft als vielmehr auf Kriege und Schlachten konzentrierte. Diese Ansicht wird im Jahrtausendturm eindeutig widerlegt. Vor allem der arabisch-persische Raum war um 1000 ein Zentrum für Forschung und Wissenschaft im Mittelalter. Aber auch in Europa war so manch wichtige Erfindung und Entdeckung zu vermelden. Zu Beginn des Rundgangs werden noch antike Ansichten zu Astronomie und Medizin vorgestellt. Gleich danach begeben Sie sich in den arabischen Raum. Das aus Arabien stammende Schachspiel wird genauso beleuchtet wie auch der Einfluss Arabiens auf unser Zahlensystem und unsere Sprache. Die Verbreitung des Christentums und die Entstehung des Klosterwesens stehen im Mittelpunkt des folgenden Abschnitts. Wer einmal den Nutzen eines Steigbügels ausprobieren möchte, kann dies an einem Holzpferd tun. Und anschließend werden die "5 einfachen Maschinen des Altertums" vorgestellt, die im Mittelalter zur täglichen Nutzung kamen. Pumpe, Wasserrad, Schiefe Ebene, Kurbel und Flaschenzug können natürlich auch ausprobiert und auf ihre Wirkungsweise untersucht werden.
Exponatenliste
Mit dem Beginn der Frühen Neuzeit (auch als Renaissance bekannt) im 16. Jahrhundert trat das Streben nach Wissen und Entwicklung wieder in den Vordergrund. Besonders Philosophen und Naturforscher wie Leonardo da Vinci oder auch Martin Luther prägten diese Zeit. Das Streben nach Wissen überwand bis dahin gültige Dogmen und Denkweisen. Dabei mussten auch die veralteten Ansichten der mächtigen Kirchenfürsten überwunden werden. So vollzog sich beispielsweise ein Wandel in der Medizin von der "Säftelehre" des Hippokrates hin zu einer neuzeitlichen Medizin oder die Diskussion um die Gestalt und Form der Erde wurde neu entfacht. Die dritte Ebene des Jahrtausendturms ist dieser Zeit gewidmet. Bereits zu Beginn erwartet Sie eine originalgetreu nachgebaute Alchimisten-Werkstatt, die einen Eindruck von Leben und Wirken der Alchimisten vermittelt. Die Medizin der Frühen Neuzeit wird im Folgenden vorgestellt. Einem der wichtigsten Vertreter der Frühen Neuzeit, Leonardo da Vinci, ist der nächste Bereich gewidmet. Er gilt noch heute als einer der größten Universalgelehrten seiner Zeit. Im Anschluss setzt sich die Ausstellung mit der Rolle der Kirche in dieser Umbruchphase auseinander. Die "Kopernikanische Wende" in der Astronomie und die erste nachweisliche, körperliche Darstellung der Erde als Kugel werden im Anschluss vorgestellt. Der größte Bereich der Ebene beschäftigt sich mit der Physik und ihren Phänomenen. In zahlreichen Versuchen können hier Entdeckungen von Galileo Galilei, Isaac Newton oder Otto von Guericke nachvollzogen werden. Zum Schluss steht noch eine kurze Reise durch die Mathematik und die Logik an, um sich danach von der unteren Kuppelhalle des Jahrtausendturms zu verabschieden und die vierte Ebene zu ersteigen.
Exponatenliste
Nachdem Sie die Kuppelhalle verlassen haben, bewegen Sie sich nun auf den oberen, geschlossenen Ebenen des Turms. Bis zur Aussichtsebene stehen Ihnen noch einige Ebenen bevor. Mit der Herausbildung der klassischen Wissenschaften ab dem 17. Jahrhundert erreichte die Entwicklungsgeschichte einen neuen Stand. Der Forschergeist der Menschen wurde nun nicht mehr durch zufällige Entdeckungen bestimmt, sondern zu einer systematischen Erforschung der Welt und ihrer Phänomene genutzt. Die vierte Ebene des Jahrtausendturms beschäftigt sich mit den Anfängen der verschiedenen Wissenschaften von der Medizin bis zur Physik. So kann man hier einen Nachbau des berühmten Hevelius-Fernrohres bewundern und mit diesem den Magdeburger Dom betrachten. Auch ein Modell des ersten Mikroskops ist ausgestellt. Dazu kommen verschiedene Experimente, die sich mit der menschlichen Wahrnehmung auseinandersetzen. So kann man im "Schiefen Raum" sehen, wie Menschen größer oder kleiner wirken.
Exponatenliste
Diese drei kleineren Teilbereiche stehen im Zeichen der Elektrizität, des Magnetismus und der Astronomie. Auch die Relativitätstheorie wird erörtert. Auf Ebene 4.1. befindet sich zudem der Hörsaal, der für verschiedenste Veranstaltungen genutzt werden kann. Wenn Sie nun in die fünfte Ebene hinaufsteigen, werden Sie mit aktuellen Forschungsprojekten der Magdeburger Otto-von-Guericke-Universität konfrontiert. Hier können Sie schon heute sehen, was unsere Zukunft bestimmen wird. Auf der fünften Ebene haben Sie die Möglichkeit, über das Gesehene und Erlebte nachzudenken und sich mit der Menschheit aus philosophischer Sicht auseinander zusetzen.
Exponatenliste
Pendelseil:
Die Pendellänge beträgt etwa 42,0 m, wodurch sich eine Schwingungsdauer von ca. 12,9 s ergibt. Die maximale horizontale Auslenkung beträgt 1,0 m. Das Pendelseil besteht aus gedrilltem Stahldraht (7 x 19) von 2,5 mm Durchmesser.
Pendelkörper:
Der Pendelkörper ist eine Messinghohlkugel mit Innengewicht und hat einen Durchmesser von 0,40 m und eine Masse von ca. 50 kg.
Aufhängung:
Als Aufhängung wurde eine rotationssymmetrische Einspannung mit Charron-Ring gewählt. Durch den Charron-Ring unterhalb des Aufhängepunktes wird die Pendelschwingung annähernd eben gehalten.
Entdämpfung:
Zum Ausgleich von Reibungsverlusten wird das Pendel von einem ringförmigen Elektromagneten im Zentrum der Bodenplatte angetrieben. Die Synchronisation erfolgt mit einem Reflex-Optokoppler, der den Nulldurchgang des Pendels registriert. Die Einschaltphasen des Magnetfeldes sind am Aufleuchten der roten Lampen um das Zentrum der Magnetspule zu erkennen.
Zum Nachweis des Foucault-Effektes dienen 81 Messingstifte, die in einem Kreis um das Zentrum der Bodenplatte aufgestellt sind. Die Pendelkugel stößt unter idealen Bedingungen im Durchschnitt innerhalb von 11m 23s einen Messingstift um. Nach der Hälfte der Umlaufzeit der Schwingungsrichtung, also nach ca. 15h 10m, hat die Pendelkugel alle Stifte zu Fall gebracht.
Bitte beachten Sie, dass sich Namen und Angaben von Gegenständen grundsätzlich auf Kopien bzw. Nachbildungen beziehen!
Stand 2.12.2010
Ebene 1:
- menschliche Fußspuren von Laetoli
- Höhlenmalerei in den Höhlen von Lascaux
- prähistorische Mammutknochen
- steinzeitliche Werkzeuge (Speer und Faustkeil)
- steinzeitliche Töpferwaren
- Stein von Kudurru
- Stadtmodell Babylon
- Totentempel und Gang der Erleuchtung
- historisches ägyptisches Nilschiff
- ägyptische Wasseruhr
- Stempelmaschine zur Abbildung ägyptischer Hieroglyphen
- Arbeitsgeräte der Harpenodapten (altägyptischer Landvermesser)
- Stein von Rosette
- Fassade eines antiken griechischen Schatzhauses
- die 5 Platonischen Körper
- griechische Wasseruhr (nach Ktesebios)
- Demonstration des Satzes des Pythagoras mit farbiger Flüssigkeit
- Demonstration des Satzes des Pythagoras mit Holzklötzen
- Demonstration des Satzes des Pythagoras als Puzzle
- automatischer Tempeltüröffner nach Heron; erster Automat der Weltgeschichte
- Heronsche Dampfkugel; Dampfball nach Heron
- Kronenwaage nach Archimedes; Entdeckung der Wirkung des Auftriebs
- Lithophon
- Monochord
- antikes römisches Bürgerhaus und Straße
- antikes römisches Peristyl (Innenhof eines Bürgerhauses)
- antikes römisches Bad mit Hypokausten, (Wand- bzw. Fußbodenheizung)
- antike römische öffentliche Latrine
- Hodometer, (Wegstreckenmeßgerät)
- antike römische Meilensäule
- antiker römischer Aquaedukt
- antiker römischer Brunnen mit Umwälzpumpe
- antike römische Handmühle
- Archimedische Schraube mit Tretrad
- künstlicher Teich (mit Niveauregelung)
-
Foucaultsches Pendel
Ebene 2:
- historisches Schöpfrad mit Tonkrügen
- astronomischer Quadrant
- arabisches Astrolabium
- antike griechische und arabische medizinische Instrumente
- alte arabische und persische Handschriften
- historische arabische Schachfiguren
- hölzernes Pferd mit historischen Steigbügeln
- Nachbildung eines mittelalterlichen Feldes zur Demonstration der 3-Felder-Wirtschaft
- Ausschnitte aus dem Wandteppich von Bayeux
- oberschlächtiges Wasserrad
- Kolbenwasserpumpe
- geneigte (schiefe) Ebene mit Faß als Bewegungsobjekt
- alte hölzerne Presse
- Sanduhr als historischer Zeitmesser
- lose Rolle, feste Rolle und Flaschenzug; „goldene Regel der Mechanik“
- Demonstration des Hebelgesetzes mittels verschiedenlanger Kurbeln
- Demonstration des Impulserhaltungssatzes (nach Christiaan Hyugens), „Impulskugeln“, Newton-Kugeln
Ebene 3:
- reich ausgestattete mittelalterliche Alchimistenküche
- gläserne Alchimistengeräte
- Mörser aus Messing (als alchimistisches Werkzeug)
- Drehspindelhemmungs-Uhrwerk mit Blattfederantrieb nach Leonardo da Vinci
- Mechanismus zur Umwandlung einer Translation in eine Rotation nach Leonardo da Vinci
- Flugapparat aus Holz und Textil nach Leonardo da Vinci
- ältester Erdglobus der Weltgeschichte (Martin Behaim´s Erdapfel)
- Keplers Weltharmonik
- Richtstätte, Scheiterhaufen auf der Piazza dei Fiori in Rom
- Demonstration des "Falles entlang der Sehne"
- Demonstration des freien Falles im Vakuum
- Galileo Galilei´s erste selbstkonstruierte Linsenfernrohre
- eine Seite aus Gutenbergs erster gedruckter Bibel
- Demonstration von Rollversuchen auf der geneigten Ebene (nach Galileo Galilei)
- historisches Zeichengerät nach Jost Bürgi
- Demonstration des Trägheitsgesetzes mittels Pendelversuch
- Wasserbarometer nach Otto von Guericke
- Vakuumluftpumpe Otto von Guerickes (Vakuumpumpe "erster Bauart" von 1656)
- Demonstration des Gewichts der Luft
- "Magdeburger Halbkugeln" Otto von Guericke´s
- verkleinerte Magdeburger Halbkugeln zum Eigenexperiment
- Vakuum-Hebekabine (insbesondere historische Feuerspritze, 19. Jh.)
- Planetarium nach Brunold (Demonstration heliozentrisches-geozentrisches Weltbild)
- "Magnetisierkugel" (PVC-Kugel mit Papierkonfetti)
- Schwefelkugel nach Otto von Guericke (Begründung der Elektrostatik)
- Demonstration des Kraftfeldes eines Permanentmagneten mittels Eisenfeilspänen
- Abacus, Rechenbrett
- Vorstufe der Chipproduktion (Wafer)
- Wahrscheinlichkeitsrechnung, Demonstration der Gauß´schen Normalverteilung
- Demonstration der Entstehung einer "Goldenen Spirale"
- Demonstration des "Goldenen Schnitts" mit Hilfe eines entsprechenden Zirkels
- geometrischer Hyperboloid
Ebene 4:
- historische Laborwaage
- Geräte für chemische Analysen aus der Zeit Lavoisiers
- Sammlung aller austellbaren chemischen Elemente des Periodensystems
- Oxydation von Eisenwolle in einem geschlossenen Glaszylinder (chemische Zusammensetzung der Luft)
- Demonstration der Gesetze der konstanten und multiplen Proportionen (nach Dalton/Wollaston)
- Kalikugelapparat, Kaliapparat nach Justus von Liebig
- Experiment zur Lichtbrechung nach Johann Wolfgang Goethe (Wasserprisma, "Goetheprisma")
- Theaterkerze
- Wasserwellenbottich
- Glasprisma zur Spektralzerlegung weißen Lichtes nach Isaac Newton
- Spiegelteleskop einfachster Bauart; nach Isaac Newton
- Luftfernrohr nach Johannes Hevelius
- Demonstration des holländischen und des Kepler-Prinzips für Linsenfernrohre
- Riesenlinse
- Hohlspiegel mit Goethebüste
- historisches Mikroskop nach Robert Hooke
- Prinzip des Durchlichtmikroskops mit zwei Linsen und einem Stück Bernstein
- Blick in die eigene Retina (Adern auf der Netzhaut)
- Pupillenöffnung (Akkomodation des Auges bei unterschiedlicher Lichtintensität)
- Größenvergleich durch Abtasten verschieden temperierter Körper
- Auswirkung unterschiedlicher Wärmeleitfähigkeit auf die Temperaturempfindung
- ungefähre Grösse des Gesichtfeldes (grobe Messung des Blickwinkels)
- Spiegelschrift (Zusammenspiel Wahrnehmung und Motorik)
- Individuelle Wahrnehmung diverser Tonfrequenzen
- Ames-Raum ("schiefer Raum" nach Adalbert Ames)
- fünf Duftsäulen (Testung des individuellen Geruchsvermögens)
- Apparat zum Studium perspektivischer Darstellung (nach Albrecht Dürer)
- Versteinerung diverser Meereskleintiere
- Schieferplatte, enthaltend Versteinerungen von Schlangensternen, Seesternen und eines Krebses
- Pestsarg, Schweiz, 16. Jh.
- Oberflächenstrukturkarte der Erde
Ebene 4.1:
- Modell Stirling Motor, Heißgasmotor (nicht in Funktion, Brandgefahr!)
- Stirlingmotor, ( Erwärmung erfolgt mittels Glühlampe)
- Leidener Flaschen
- Perpetuum mobile Idee 13. Jahrhundert (Wagenrad mit drehbaren Hämmern)
- Hochdruckdampfpumpe (ohne Kondensation) nach Denis Papin
- galvanisches Element mit Mensch als Elektrolyt
- galvanisches Element, einfachste Batterie, Zink-Kohle-Element
- galvanisches Element, Kupfer-Zink
- Magnetfeld eines Stabmagneten, dreidimensional dargestellt (mit Kompassnadeln)
- Generator mit Handantrieb (Strom zum Selbermachen)
- Induktion mittels schwingendem Leiter im Erdmagnetfeld
- drahtlose elektromechanische Wellen, (Hertz´scher Funkensprung)
- “Büchsentelefon“ (Schallübertragung per gespanntem Stahldraht)
- „Telefon, drahtlos“ (Schallübertragung mit Parabol-Schallspiegel)
- Entladung einer Hochspannung durch einen Spalt ionisierter Luft
Ebene 4.2:
- Demonstration einer Fixsternparallaxe (50.000 fach überhöht)
- Demonstration des Doppler-Effekts mittels rotierender Schallquelle
- Demonstration des Doppler-Effekts mittels einer Aluminiumfeder
- Reflexion von Licht an einer Seifenhaut
- Geißlerröhrchen (Glimmentladung in Gasen)
- Chaos-Pendel
- 3-dimensionaler Blick auf den südlichen Sternenhimmel
- 3-dimensionale Darstellung des winterlichen Sternenhimmels
- Dimensionen von Raum und Zeit an Hand eines Kalksteins und tropfenden Wassers
Ebene 4.3:
- historische Röntgenröhre
- Gammastrahlen durchdringen diverse Materialien (Demonstration mit Geiger-Müller-Zählrohr)
- Modell einer Doppelhelix
Ebene 5:
- Computertomografisches Abbild eines menschlichen Schädels
- Himmelsglobus nach modernen Röntgensatellitenaufnahmen
- Modelle des Satelliten ABRIXAS und seines Röntgenteleskops
- prähistorische Baumstammscheibe als Beispiel natürlicher Datenspeicher
- Taylor-Couvette-Wirbel als Beispiel für elektrisch getriebene Konvektion
- synthetisches Hologramm als Beispiel aus der Computer-Visualistik
Mehr Info. zur Ausstellung von der Otto von Gurericke Gesellschaft, die für diese verantwortlich ist.
Für die große Unterstützung bei der Realisierung des Foucaultschen Pendelversuches im Jahrtausendturm danken wir insbesondere:
Dr. rer. nat. habil. Peter Streitenberger, Otto-von-Guericke-Universität
Dr.-Ing. habil. Peter Lorenz, Hohenwarthe
Norex GmbH, Biederitz
Metallbau Meyer und Sohn, Burg
NKE GmbH in Zusammenarbeit mit dem Institut für Experimentelle Physik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Jahrtausendturm im Elbauenpark
Tessenowstraße 7
39114 Magdeburg
Tel. 0391 5934-263
MVGM GmbH
Tessenowstraße 5a
39114 Magdeburg
Tel. 0391 5934-50
E-Mail
Ansprechpartner
NEK GmbH
Tessenowstraße 5a
39114 Magdeburg
Tel. 0391 5934-50
deutsch19. Mai 2012
2. MAGDEBURGER OLDTIMERTAG
Nostalgie auf 2, 3 und 4 Räder
20. Mai 12
INDIANERTAG - Premiere
Verkleiden – Mitmachen – Erleben
3. Juni 12
DAS GROSSE HÜPFEN
& 22. Pusteblume Kinderfest
10. Juni 12
TAG DER RARKS UND GÄRTEN
im Elbauenpark
16. Juni 12
NEW SOUNDS
Zeit für Nachwuchsbands
17. Juni 12
PRINZESSINNENTAG
Einmal Prinzessin oder Prinz sein!