Friedlich ist es unter den alten Bäumen und so erfrischend kühl. Wo einst die Übungskugeln der Soldaten pfiffen, zwitschern heute viele Arten von Vögeln. In den ehemaligen Schießwällen im östlichen Teil des Großen Angers entstand ein Labyrinth voller Gegensätze, Ruhe sowie Aktion sind hier angesagt. Die bereits von den Preußen gebaute Anlage wird durch zwei bis vier Meter hohe Wälle geprägt, auf denen 50 bis 80 Jahre alte Eichen, Kastanien und Robinien wachsen. Diese beeindruckende Baumparade verläuft 400 Meter von Ost nach West. Die Parkplaner beließen das Areal der alten Baumbestände, dafür wurden die vom Militär verwüsteten Zwischenräume stark verändert.
In den drei schmalsten Gräben entstanden ein kultivierter, ein wilder und ein gefluteter Korridor. Die Durchstiche zwischen den Gängen sind so schmal, dass der Besucher keinen Einblick in den nächsten Korridor hat. Verstärkt wird dieser geheimnisvolle Eindruck noch durch die drei Meter hohen Monolithe aus gelbem Sandstein, die dem Betrachter den Blick in die Tiefe teilweise verstellen. Ein Höhenweg schließt im Osten die Wallanlagen nach außen ab. Wer ihn entlang schlendert, genießt den wechselvollen Blick in das Labyrinth der schmalen Korridore: mal spiegeln sich Baumkronen im Wasser, mal leuchten Steinsetzungen auf. Am Ende des Höhenweges trifft man auf das Farntal, einen Ort zum "Seele baumeln lassen".
Der westliche Teil der Wallanlagen wird vom Thema Spielen beherrscht, durch einen künstlerisch gestalteten Naturspielplatz "Spielen in den Wällen" mit unterschiedlichen phantasievollen Gebilden aus Holz zum Klettern und Hangeln. Wie gesagt: ein Labyrinth der Gegensätze.
Öffnungszeiten: ganzjährig
deutsch19. Mai 2012
2. MAGDEBURGER OLDTIMERTAG
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20. Mai 12
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3. Juni 12
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10. Juni 12
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16. Juni 12
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17. Juni 12
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